Die Intensität entsteht aus der Zeit, die wir miteinander verbringen, und aus der Bereitschaft, sich wirklich einzulassen: auf das Sharing, auf Konfrontation, auf das, was im Kontakt mit anderen geschieht, und auf die Möglichkeit, anders zu handeln als bisher.
Sharing ist eine Form der Kommunikation, in der wir aussprechen, was wir wahrnehmen, empfinden und denken.
Dabei wird sichtbar, wie sehr unser gegenwärtiges Leben von Erfahrungen, Gewohnheiten und Gewissheiten geprägt ist, die wir aus unserer Vergangenheit mitbringen.
Selbsterkenntnis wird dort wesentlich, wo sie Transformation ermöglicht: wenn das Erkannte nicht nur verstanden wird, sondern beginnt, das eigene Leben zu verändern.
Die Arbeit führt immer wieder an die Grenzen dessen, was du von dir kennst. Dorthin, wo die vertrauten Antworten nicht mehr tragen und du nicht weißt, was als Nächstes kommt. Das kann Angst machen, den Boden unsicher werden lassen, ein Flattern auslösen.
Genau hier beginnt das Experiment: nicht zurückzugreifen auf das, was du schon kennst, das Nicht-Wissen zuzulassen und einen Schritt ins Unbekannte zu wagen.
Veränderung beginnt dort, wo du nicht nur etwas Neues erkennst, sondern etwas Neues tust und erfährst.
Es gibt eine klare Struktur.
Was geschieht, entsteht aus dem Prozess.
EIN TAG
IM INTENSIV
Am Vormittag und am Nachmittag arbeiten wir jeweils drei Stunden gemeinsam.
Ausgangspunkt ist das Sharing: Was gibt es mitzuteilen? Was empfindest du, was denkst du, was geschieht gerade in dir und im Kontakt mit den anderen?
Daraus entwickelt sich die Arbeit. Eine beiläufige Bemerkung kann plötzlich wesentlich werden. Ein Feedback trifft einen Punkt. Ich stelle eine Frage, konfrontiere oder stoppe eine vertraute Erklärung. Manchmal bleiben wir bei einem Menschen, manchmal nimmt die Gruppe etwas auf. Wir sprechen, schweigen, bewegen uns oder folgen einem Experiment, das aus dem entsteht, was gerade geschieht.
Am Abend verändert sich die Form. In kleineren Sharinggruppen treffen sich die Teilnehmenden für etwa zwei Stunden ohne Leitung. Die Zusammensetzung kann wechseln. Hier wird selbstverantwortlich weitergeführt, was den Tag durchzieht: wahrnehmen, aussprechen, zuhören und Feedback geben.
Je mehr du es wagst, ganz da zu sein,
umso näher kommst du dir selbst.
18.–24. März 2027
Assisi · Umbrien · genauer Ort folgt